Wenig los auf unserer schönen Friends Seite

Hallo liebe Friends,
Wenig los auf unserer schönen Internetseite deshalb möchte ich euch heute gerne einmal eine meiner Lieblings Platten vorstellen und würde mich wirklich sehr freuen wenn jeder von euch mir auch einmal eine seiner Lieblings Platten hier einstellt dann wird die Seite auch mal genutzt und ich muss mir die nächsten Tage nicht eine Überdosis an Weihnachtliedern anhören.

Vielen Lieben Dank, schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Frank aus Ladenburg

Centipede – Septober Energy
Ich habe wirklich nur sehr wenige Platten gehört die so einen unglaublichen Drive wie diese geniale Aufnahme haben.

Auszug aus Wikipedia:
Septober Energy ist ein genre-übergreifendes Studioalbum, das Keith Tippett mit seinem Ensemble Centipede an drei Tagen im Juni 1971 einspielte. Produzent war Robert Fripp, der eigentlich – wie bei den Konzerten zuvor – auch als Gitarrist mitspielen sollte, aber bei den Aufnahmen so beschäftigt war, das er keine Gelegenheit zum Einsteigen fand .Nachdem Centipede bereits einige Konzerte absolviert hatte, erhielt Tippett einen Plattenvertrag von RCA. Mit dem gut eingespielten Ensemble spielte er für deren experimentelles Sublabel Neon die Suite Septober Energy ein. Dabei entstand eine „Musik von unglaublicher Weite“Die Suite bestand aus einer Vielzahl kleinerer Stücke, die jedoch auf dem Album nicht getrennt angezeigt wurden; vielmehr wurden formale Einheiten gebildet, die jeweils über eine ganze Plattenseite gingen. „Die Idee einer panstilistischen Musik auf die Spitze treibend“ (Ekkehard Jost), umfasst das Werk sowohl Free Jazz als auch Rockmusik-Passagen. Es enthält „Lieder und Hymnen, teils romantischen, teils politischen programmatischen Charakters“ ebenso wie an Ligeti erinnernde „Klangflächen-Strukturen und Modaljazz-Improvisationen“ sowie „choralartige Bläsersätze und vokale Afrikanismen. Dominierende Gestaltungsprinzipien sind Ostinati jedweder Provenienz sowie … langphasige SteigerungsanlagenEin erratischer, monumentaler Findling stand da plötzlich in der musikalischen Landschaft, schließlich war die Musik von Keith Tippett und seiner Großformation Centepede vom konventionellen Big Band-Sound mindestens ebenso weit entfernt wie von dem anderen, weit berühmteren weißen Doppelalbum der Popgeschichte.“[4]. Arte würdigte das Album als „eine schwergewichtige Jahrhundertaufnahme“ und „ein Kollektiverlebnis von außergewöhnlicher Intensität“. Billboard empfahl das Album 1974 und stellte heraus, dass es „eine Anzahl schöner Soli in jeder Kategorie“ umfassen würde.Von einem Großteil des Publikums und auch einem Teil der Kritik wurde die Musik von Centipede jedoch nicht verstanden und als verfehltes Experiment interpretiert. „Als das Album veröffentlicht wurde, hagelte es Kritik – was bis zu den CD-Wiederveröffentlichungen … so geblieben ist“. Beispielsweise ist für Ekkehard Jost das Album „ein recht widersprüchliches Werk.“ Für ihn stehen die verschiedenen „Elemente einer pluralistischen Musikkultur … relativ beziehungslos nebeneinander“, ohne dass eine „wechselseitige Durchdringung“ stattfände: „Das Ganze ist in diesem Fall kaum mehr als die Summe seiner Teile.“ [3]
Für die Jazzthetik klingt das Orchester „wie ein Duke Ellington-Orchester zu Zeiten der Carnegie-Hall-Konzerte“, wobei allerdings scheinbar „eine Hälfte der Musiker auf einem LSD-Trip und die andere in einer Urschrei-Therapie“ wäre. „Auf den vier »Movements« von Septober Energy ist alles Mögliche und Unmögliche zu hören – und das ist das Verdienst dieses Albums. Es hat die Hörkonventionen eines Teils seiner Zeitgenossen erweitert.“[7] Beispielsweise stellte für Mike Oldfield das Album eine maßgebliche Inspiration für seine Tubular Bells dar.[8]
Die Kritiker Richard Cook und Brian Morton bezeichneten das Werk im Penguin Guide to Jazz Recordings als „ein Meisterwerk oder ein Durcheinander, je nach persönlicher Meinung. Die Vision Tippetts eines gewaltigen Free Jazz-Ensembles, das die Spontaneität einer kleineren Formation haben sollte, funktioniere zwar nicht richtig, aber das Ganze sei auf seine Weise eine großartige Leistung“. Es sei nach Meinung der Autoren zwar „inzwischen unanhörbar und ein Album, über das mehr gesprochen würde, als dass es gehört würde, das aber als einzigartiger Augenblick in der modernen britischen Musik in Ehren gehalten würde

Eine Antwort auf „Wenig los auf unserer schönen Friends Seite“

  1. Hallo Frank,

    „Centipede“ habe ich wohl erst relativ spät gehört, die Aufnahme hat mich wirklich begeister und ich finde sie immer noch großartig.

    Vielen Dank für die guten Wünsche,
    und ich wünsche Dir und allen Friends:

    „Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr“

    VG Heiner

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